Schröpfkopfbehandlung

Die Schröpfkopfbehandlung ist eine sehr alte Therapiemethode. Die ersten Aufzeichnungen dafür entstanden 400 v. Chr.. Damals gab Hippokrates detaillierte Anweisung zum Gebrauch dieser Therapiemethode. Später fand man weitere Berichte über das Schröpfen in Indien, Ägypten, China und im 16. Jahrhundert wurde dann in Europa die Schröpfkopftherapie verbreitet.
Das Schröpfen ist eine Reiztherapie, welche die körpereigene Abwehr des Patienten in hohem Maße stimuliert. Durch das Ansaugen des Schöpfglases werden tiefe reflektorische Reize auf ein entsprechendes Organ ausgeübt. Aus energetischer Sicht werden die Akupunturpunkte manipuliert. Weiter wird durch die Hyperämisierung (gesteigerte Durchblutung) der Stoffwechsel gesteigert und somit auch die Sauerstoffversorgung in diesem Gebiet. Das Immunsystem wird aktiviert und angelagerte Schlackstoffe werden abtransportiert und zusätzliche Nährstoffe werden in das Gewebe zurückgeführt.

Indikation:
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • zur Durchblutung von Unterhaut und Bindegewebe
  • zur Nachbehandlung von Narbengewebe
  • Steigerung postoperativer Resorptionsvorgänge
  • Gelosen
  • Muskelverspannungen und Bindegewebsverklebungen
  • Entgiftung (lokale Lymphdrainage)
  • Über die Head`schen Zonen können die inneren Organe reflektorisch stimuliert werden
  • Beschwerden der Atemwege
  • Magen – Darmschmerzen